Archiv für den Monat Februar 2012

My home is my castle

My home is my castle

Seit ich in dieser Wohnung lebe, endlich Stuck an den Decken, beige Wände, ein Ecksofa und eine Regalwand habe, fehlt mir etwas. Ein Kronleuchter. Wir stöberten durch Fachgeschäfte und gingen mit hängenden Schultern wieder hinaus. 600€ für einen Kristall-Kronleuchter? Och nöö.. Die richtige Mischung aus verspielt und nicht zu altbacken sollte es sein, Nostalgie ohne Kitsch. Online habe ich ihn dann gefunden. In einem hellen antik-weiß, bei Maison du Monde, und das für unglaubliche 99€! Gestern war der Postbote dann da – und ich bin immer noch verzückt. Bald werden auch die restlichen Regalbretter gefüllt und das Bild ist komplett.

Einziges Manko: 9 x 40 Watt schaffen Stadion-Flutlicht-Atmosphäre. Der Mann muss noch einen Dimmer einbauen. Aber dann… hach!

Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

Ich liebe die Geschichte vom Fischer und dem Millionär, die mir erst kürzlich wieder begegnet ist und mich immer wieder nachdenklich macht. Man hat nur ein Leben, das sollte man genießen. Und viel Geld, Macht und Einfluss ist – sind wir doch mal ehrlich – für sehr wenige Menschen DAS Lebensziel schlechthin.

Hier die inspirierende Geschichte (HIER gefunden und kopiert).

Lebensziel: Der Fischer

Ein Manager stand in einem Fischerdorf in Bali am Pier und beobachtete, wie ein winziges Fischerboot anlegte. Es hatte einige beeindruckende Thunfische geladen. Der Manager gratulierte dem Fischer zu seinem Fang und fragte wie lange er dafür auf See gewesen war.

“Nicht lange, ein paar Stunden”, antwortete der Fischer” Daraufhin fragte der Manager, warum er nicht länger auf See geblieben sei, um mehr Fische zu fangen. Darauf der Fischer: „Die Fang reicht, um meine Familie für eine Woche zu ernähren.”

Den Kopf schüttelnd fragte der Manager nach: “Aber was machen sie den Rest des Tages?”

“Ich schlafe aus”, so der Fischer, „gehe fischen, spiele mit meinen Kindern, halte mit meiner Frau Mittagsschlaf, gehe ins Dorf, trinke dort Kaffee oder ein Gläschen Wein und spiele mit Freunden Karten..”

Darauf der Manager: “Ich bin Unternehmensberater und berate Unternehmer, damit sie erfolgreicher sind. Ihnen helfe ich gerne kostenlos. Sie sollten mehr Fische fangen und vom Gewinn ein größeres Boot kaufen. Mit dem weiteren Gewinn kaufen Sie mehrere Boote. Den Fang, den Sie damit machen, verkaufen Sie direkt an eine Fischfabrik. Damit machen Sie so viel Geld, dass Sie eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen können. Sie könnten dann das Fischerdorf verlassen und nach Singapur oder Honkong gehen. Von da aus leiten Sie später Ihr erfolgreiches Unternehmen.”

Der Fischer hatte aufmerksam zugehört und fragte schließlich: “Wie lange wird das alles dauern?” Der Manager überlegte kurz:” etwa 10 bis 15 Jahre werden das schon sein.” Daraufhin kam der Fischer ins Grübeln und fragte nach einiger Zeit: “Wenn ich das alles erreicht habe, was mache ich dann?”

Der Manager lachte und sagte: “Wenn alles prima läuft und Sie den richtigen Zeitpunkt abwarten, verkaufen Sie Ihr Unternehmen und werden Millionär sein.”

Der Fischer schüttelte ungläubig den Kopf. “Millionär? … Und dann?”

“Dann hören Sie auf zu arbeiten! Sie könnten in einem romantischen Fischerdorf leben, lange ausschlafen, fischen gehen, mit Ihren Enkeln spielen, einen Mittagsschlaf halten, am Strand oder im Dorf spazieren gehen, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Freunden zusammen sein.”

Geben, geben, geben!

Geben, geben, geben!

Ich finde es großartig, für andere zu kochen und zu backen. Man sieht fröhlich schmatzende Gesichter, das schlechte Gewissen in den Augen, aber die nächste Gabel ist schon voll. So geschehen heute Vormittag bei der Arbeit. Zum Ausstand habe ich gestern Abend geknetet, gemixt, kaltgestellt, abgegossen, verstrichen, vorgeheizt und abgewartet. Was man beim Backen eben alles so tut. Herausgekommen ist mein Lieblings-Mohn-Kirsch-Käsekuchen, Rezept gibt es HIER.

Um 12 Uhr, bevor auch nur eine einzige in die Mittagspause geflüchtet ist, sah der große, runde Kuchen bereits so aus:

Leute, ich bin glücklich. Ich habe genüssliche “Mhh”s gehört, selbst ein Stück genascht, für gut befunden und mal wieder gemerkt, dass Geben tatsächlich seliger als Nehmen ist. Dennoch möchte ich damit nicht sagen, dass ich nicht auf Geschenke stehe. Ich liebe Geschenke, spontane Kleinigkeiten, Mitbringsel. Aber dieses tiefe Gefühl, anderen Menschen ein Stückchen Glück zu geben – und wenn es nur in Form eines Stücks Kuchen ist – ist doch unschlagbar schön. Und lässt mich trotz fiesen Niesel-Schietwedders entspannt und mit diesem leisen Schmunzeln im Gesicht ins Wochenende gleiten. Ich wünsche auch euch zwei wunderschöne Tage, in denen ihr einfach mal tun solltet, worauf ihr Lust habt. To-Do-Listen bis Montag verstecken und vergessen, bitte!

Nachtisch am Valentinstag

Nachtisch am Valentinstag

Happy Valentine’s Day! Auch wenn ich normalerweise nicht auf den Kommerz-Floristen-Tag stehe, hatte ich dieses Jahr mal das Gefühl, dem Hype verfallen zu wollen. Abends waren wir essen, ganz unspektakulär und herrlich entspannt und gemütlich in einer Bar um die Ecke. Dann ab auf’s Sofa, aber vorher habe ich mir noch ein Eigentlich-Wollen-Wir-Abnehmen-Aber-Nachtisch-Muss-Sein-Dessert ausgedacht.

Ich habe mir nicht mit genauen Mengen gemerkt, aber hier das Rezept mit so-in-etwa- oder musst-du-selbst-gucken-Angaben:

Zutaten:

Magerquark
Joghurt
2 Cantuccini
Süßstoff
ca. 1 EL Honig
TK Himbeeren
wenig Zucker
Krokant

Quark, Joghurt, Honig und Süßstoff evtl. mit einem Schuss Mineralwasser glatt rühren. Die Cantuccini klein hacken (aber ein paar Knusperstücke dürfen bleiben.. :-) ), unter den Quark rühren.

Währenddessen in einem Topf die TK Himbeeren mit etwas Zucker und einem Schuss Wasser (damit nichts anbrennt) heiß werden lassen.

In einem Glas Quark-Himbeeren-Quark-Himbeeren-Quark schichten und Krokant großzügig drüber geben.

Mjam! Ich muss kurz kitschig werden: So schmeckt die Liebe… :-)

Frühling auf dem Sofa

Frühling auf dem Sofa

Heute war ein großes Paket von H&M da – ausnahmsweise mal keine Klamotten (die kommen dann bald von COS, hüstel…), sondern Wohn-Accessoires. Nachdem ich bereits regelmäßig Tulpen kaufe, zieht nun auch der Frühling in Form von hübschen, pastellfarbenen Frühlingskissen bei uns auf dem Sofa ein. Ich trotze den Minus-Graden (und fahr sogar weiterhin mit dem Rad zur Arbeit)!

 

Das “Poivre Noir”-Kissen ist einmal rosa, einmal hell-türkis. Besonders verliebt bin ich in das Fahrrad-Kissen, auf das ich mich nun wieder gepflegt kuscheln und ein paar Folgen How I Met Your Mother gucken werde. Morgen ist Freitag!